X.265 Settings & keine zufriedenstellenden Ergebnisse
#1
Hi,
habe es vor und zurück probiert, komme bei x.265 (cli neuestes Build) mit den Settings aber einfach auf keinen grünen Zweig. Sad
Zum einen "schluckt" der Codec feine Details weg, andererseits wirken Konturen übermäßig (störend) scharf. Besonders auffllig ist letzteres v.a. bei weißem auf schwarzen Untergrund,  das weiß bzw. Konturübergänge wirken überzechnet,  für die Augen schon anstrengend.

Durch droppen von sao, rumdrehen an ipratio, pbatio , qcomp, max-merge usw. scheinen feinere Details zwar was besser erhalten, verstärkt andererseits aber o.g. problematischen Effekt der überzeichneten Konturen. 
Zuerst hatte ich ein 32bit XP FFmpeg Build vom Nov 2017 genutzt, bin dann mal auf die neueste exe umgestiegen, wo schon ein größerer Unterschied in Punkto Speed+Bildqualität (von dem FFMPeg libx265 zu x.265.exe) zu erkennen ist.

Allerdings ist das Endresultat visuell dennoch nach wie vor nicht so richtig zufriedenstellend und allenthalben auf dem Niveau von  x.264 mit sehr niedrigem subme ohne jegliches zugeschaltetes psy rd.
Auch sehe ich rein visuell kaum einen Unterschied, ob nun 3Ref + 3 oder 5B-Frames oder 0 BFrames, weightb, b-adapt, subme 1-3 und was auch immer so. Bei x.264 war das schon etwas anders, da ließ sich v.a. über deblock, subme, ref, BFrame Settings, merange , Me Algorythmus, psy rd, aq mode usw. so manches sichtbar zum positiven bzgl. der Bildqualität drehen.  Scheint bei x.265 sich aber irgendwie anders zu verhalten.  Huh

Irgendeine Idee, wo man ansetzen könnte, für mehr Feindetails (ohne überzeichnete Konturen) bei "tolerabler" Encodingzeit?
(dh. das encoding sollte nicht grad unendlich langsam sein)

--preset faster --crf 21 --frame-threads 6 --subme 2 --me 1 --psy-rd 2.00 --psy-rdoq 5.00 --rdoq-level 1 --rd 3 --ref 3 --bframes 3 --b-adapt 2 --weightb  --weightp --aq-mode 1 --aq-strength 1.00 --merange 57 --rc-lookahead 45 --deblock -1,-1 --ctu 16 --min-cu-size 16 --analyze-src-pics --no-sao --b-intra --ipratio 1.1 --pbratio 1.1 --qcomp 0.75   --input-res %(width)x%(height) --fps %(fps) -o "%(tempvideofile)" -
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#2
Mal nen niedrigen crf versucht? Ich verwende eher 16-18 noch nicht 21.
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#3
(12.01.2018, 11:13)Selur Wrote: Mal nen niedrigen crf versucht? Ich verwende eher 16-18 noch nicht 21.

Hi,
niedriger CRF als 20 würde keinen Sinn mehr machen - da die Dateigröße sich dann schon wieder meinen X.264 encodings nähert,
bei wohlgemerkt schlechterer x.265 Quali und längerer Encodingzeit.

Ausgangsmaterial sind H.264 TV Aufnahmen in 1080i, die zu 720p runterkonvertiert werden. ( die H.264 720p encodes sehen gut aus und das obwohl das Ausgangsmaterial eher durchschnittlich von der Qualität ist) Um künftig HDD Platz zu sparen, versuch ich mich z.Z halt an x.265 - mit wie gesagt,  eher enttäuschenden Resultaten. 

Der einzigste Content der mit x.265 gut aussieht, das sind Abenteuer/Fantasy Filme mit viel Natur/Landschaftbildern (Hobbit und so)
Aber alles mit viel planen Flächen, Wände, Gesichtdetails o.ä. ist einfach nur bescheiden. Alleine schon wenn einer einen dunklen Anzug + weißem Hemd trägt, das weiß ist irgendwie grell (vermutlich weil eben "die Feindetails" fehlen) und die Übergänge der Konturen, das tut fast schon an den Augen weh. Dodgy
An Resizefilter die noch Schärfe reinbringen gar nicht erst zu denken, selbst weichere Filter wie bicubic, area oder gar ganz softe wie Gauss Resize verschlimmbessern es nur, so daß ich es erstmal gelassen habe 1080i -> 720p mittels x.265. 
D.h. habe letztlich den content wieder mittels x.264 auf 720p gebracht und "jenach Film" das 720p Encode dann nach x.265. (das sieht zumindest etwas besser aus als 1080i resizen + x265)
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#4
Unabhängig vom encode:
1. 1080i-> was für einen Deinterlacing verwendest Du?
2. Wie sehen deine x264 Settings aus?
3. In den Namen der Encode ist kein Punkt, oder wir sprechen von anderen Encode.

Zum Encoding: Mal 10bit versucht? Meine heruntersetzen der cu Block size hat auch bzgl. Details geholfen.

Cu Selur

Ps.: Achtung bei 10bit solltest Du den crf Wert ändern.
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#5
EDIT:
Thema hat sich erledigt, habe die Ursache gefunden (nochmals Glück gehabt, denn allzu viel scheinen sich ja nicht mit H.265 zu beschäftigen Wink  )
Wie auch immer,die B-Frames Settings in Verbindung mit aktiviertem b-intra + niedrigen subme/me verursachten die Kantenüberzeichnung.
b-adapt, qcomp + limit-refs geändert, B-Frames reduziert, höheres subme 6 + me 3 = alles ist gut (Filmgrain bleibt erhalten + FeinDetails)
Wobei die x.265 Motion Estimation offensichtlich ein Bug hat ( bei me 4 crasht der encoder // mit me 1,2,3 + 5 nicht)

Eigentlich hätte ich manches davon vorher schon mal ausprobieren können, hatte mich aber (fehl)leiten lassen vom Doom9 Tread.
Und was lernen wir daraus? Auch wenn etwas bei Doom9 steht, muß es nicht automatisch gute Ergebnisse bringen. Dodgy
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